„Die im Dunkeln sieht man nicht“ – Stasi-Spitzel bei der Aktuellen Kamera (mit Jochen Staadt)

Sie war das Flaggschiff des DDR-Fernsehens und das Lieblings-Sprachrohr der SED-Parteiführung: Die Aktuelle Kamera.  Das ostdeutsche Pendant zur westdeutschen Tagesschau wurde auch schon mal als „Trompete der Partei“ verhöhnt, weil ihre Sprecherinnen und Sprecher nur verkünden durften, was von Staats- und Parteiführung abgesegnet war. Umso erstaunlicher ist, was der Forschungsverbund SED-Staat unter Leitung von Jochen Staadt herausgefunden hat: Die Staatssicherheit hat nicht nur versucht, die Westmedien zu unterwandern, der Geheimdienst hat auch den staatseigenen Sendebetrieb ausspioniert. Wie die Stasi vorging, Karrieren zerstörte und wovor sie Angst hatte, beschreibt Jochen Staadt in diesem Podcast.

Musik: *Ketsa – Lost Worlds https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/

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